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die Geschichte
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die Geschichte

Stefan war acht Jahre alt und ein leidenschaftlicher Fußballfan. Genauso wie seine Eltern und der ältere Bruder Michael. Stefan wollte auch Fußball spielen im Verein, dort wo sein Bruder spielt, und sein Vater seit Jahren als Jugendtrainer aktiv ist. Aber Stefan hat ein Handicap. Keine schwerwiegende Behinderung. Störungen der Feinmotorik und des Gleichgewichtsinnes. Und manchmal sucht er sich ein ruhiges Plätzchen, wenn der Trubel um ihn rum einfach zu viel wird. Wie schon erwähnt, eigentlich nichts schwerwiegendes. Aber für den Einsatz in einer "normalen" Juniorenmannschaft beim SV Aubing unter lauter gesunden Kindern doch zu gravierend.

Also suchte man nach Alternativen, wurde aber nirgends fündig. Keine Möglichkeit für Stefan, trotz seiner leichten Behinderung gemeinsam mit Altersgenossen die vielschichtigen Vorzüge, die beim Ausüben einer sportlichen Betätigung resultieren, auch  erleben und genießen zu dürfen. Ein ernüchternder und entäuschender Sachverhalt für Eltern solcher Kinder. Und noch viel bitterer für die betroffenen Kinder selbst.

Doch wer Monika und Burle Ahrens kennt, der weiß auch, dass sich die beiden von den Hindernissen und Unwägbarkeiten, die das Leben mit einem behinderten Kind so tagtäglich bereit hält, nicht so schnell aus der Fassung bringen lassen. Als Relikte einer Generation, denen Begriffe wie Verantwortungsgefühl, Mut, Entschlossenheit und Eigeninitiative nicht fremd sind und somit einer leider schon fast ausgestorbenen Spezies von sozial orientierter Art Mensch zuzuordnen sind, gründeten Sie kurzerhand im September 2009 beim SV Aubing eine Mannschaft für behinderte Kinder.

Unterstützt durch Hartmut Gerl und Andreas Jaura trainieren und spielen 10 Kinder mit ihren gesunden Sportkameraden gemeinsam beim SV Aubing Fußball. Viele Spiele und Turniere hat man inzwischen bestritten. Der Eifer und die Freude dieser Kinder ist riesengroß und ungebrochen. Die Nachfrage an solchen Mannschaften steigt stetig. Hoffentlich gehen noch viele Vereine diesen Weg und erweitern ihr Angebot in diese Richtung. Der Lohn für dieses Engagement sind leuchtende Kinderaugen. Was gibt es Schöneres.